in Gedanken woanders, 2000
Die Arbeit präsentiert sich in mehreren Elementen. Das Mobiliar, bestehend aus einem Tisch und vier Stühlen wird mit Objekten, Fotoarbeiten, einer Videoprojektion und einem Fensterfoto an der gegenüberliegenden Wand ergänzt. Die Plastiken sind Glasobjekte, in denen kleine Elemente wie Vogel, Pilz, Hausschuhe, Mantel, Stuhl, Tisch eingetaucht sind. Die Fotos zeigen Portraits unbekannter Leute, die mit digitalen Mitteln “übermalt” wurden, das Video ist eine Endlosschleife eines inhaltslosen Kurzvideos. Die gesamte Installation beschreibt das Abschweifen von Gedanken während einer eigentlich wichtigen Situation: Mit dem vorhandenen Mobiliar soll ein Besprechungszimmer illustriert werden, die Fotos stehen für die Teilnehmer dieser virtuellen Runde. Das Video und die Glasobjekte symbolisieren die Erinnerungen und Wünsche, die uns aus dem Unterbewußtsein erreichen, wenn die Gedanken abschweifen. Anregung für diese Installation war die Verbindung von Kultur und Wirtschaft als Konzept von culture&economics anläßlich einer Ausstellung in den Räumen dieser Galerie.
verschiedene Materialien, 250 x 200 x 500 cm
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