Flächige Arbeiten

"Schnee fällt leise", 2001, Glas (sandgestrahlt), unterschiedliche Größen

"memories"
Erinnerungen und Zustände wie Träumen, Denken, Zwischenmenschliches, sind bei vielen meiner Inhalte das zentrale Thema. Der Betrachter stößt hier eher zufällig auf eine Arbeit: Zwischen zwei Wegen liegen sieben aus poliertem Edelstahl geschnittene Buchstaben, die das Wort "memories" bilden. Die einzelnen Buchstaben liegen flach auf der Wiese. In der glatten Oberfläche des Edelstahls ist die Spiegelung des Himmels zu sehen, mal vorbeiziehenden Wolken, mal Himmelblau, mal grau - je nach Wetterlage. Das Wort ist jedoch immer zu lesen. Sich zu erinnern, ist ein sehr stiller Zustand. Man ruft im Geiste vergangene Bilder hervor, vielleicht aus der Kindheit, von besonderen Erlebnissen, Familie, Freunden... Da sich in den Buchstaben der Himmel spiegelt, können die Gedanken auch nach oben gehen und der Betrachter mag vielleicht an Verstorbene denken, an Persönliches. Meist findet solch eine gedankliche Reise im Stillen statt, an einem ruhigen Ort, der frei von visuellen oder akustischen Eindrücken ist. Solch ein ruhiger Ort sollte auch hier geschaffen werden und zum Erinnern einladen. Die acht Buchstaben liegen ganz still im Feld und erzeugen durch ihre ruhige Präsenz die Stimmung, die nach meiner Vorstellung dem Zustand des Erinnerns und leisem Nachdenkens am Nächsten kommt.
"memories", 2001, Edelstahl, 350 x 50 x 0,2 cm
"memories", 1998, Memoryspiel mit Wolken

"Ich glaube, der Himmel ist grün", 1997, Kunstrasen, Silikon, ca. 2,50 qm

"ich bin noch zuhause", 1997, Glas, Bronze, je 3 x 40 x 40 cm

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