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Die
Arbeit besteht aus 4 Elementen, die in inhaltlichem Kontext stehen, aber
trotzdem unabhängig voneinander betrachtet werden können. Die einzelnen
Elemente zeigen in ihrem Aufbau ein Zimmerfragment und stehen an den 4 Ecken
der quadratischen Grundfläche von 5 qm. Man betritt das Zimmer durch eine
einladend aufgeschwungene Tür, auf deren Rahmen ein Fernsehgerät befestigt
ist. Ein tonloses Video mit Blick in den Himmel, der durch das Dach eines
fahrenden Autos gefilmt wurde, ist zu sehen. Auf dem Tisch stehen 5 Glasobjekte,
in die kleine Bronzeplastiken eingelassen sind, die alle mit häuslichem
Inventar zu tun haben: Tisch, Stuhl, Mantel, Hausschuhe, Kleiderständer.
Neben dem Türrahmen befindet sich ein Paar Schuhe, ein Kunststoffabguß von
alten Turnschuhen. Das dritte Raumelement ist ein Wandstück mit rechtwinklig
angebrachtem Regal. Die 3 Regalböden sind mit Farbfotografien ausgelegt:
Unten Wasser, in der Mitte eine Landschaft und oben Himmel mit Wolken. Die
darauf ruhenden Gläser sind mit ihrem Inhalt aus Engeln, Berg, Pilz, Vogel
und Taucher thematisch damit verbunden. An dem Wandstück selbst ist eine
Fensterform mit Griff illustriert und ein weiteres tonloses Video zeigt
Bäume, die sich im Wind bewegen. An dem vierten Teil, einem Eckstück, sind
Fensterfotos angebracht, einmal der Blick tagsüber von Innen nach Außen
auf sonnig beschienene Bäume und umgekehrt in zwei abends warm beleuchtete
Zimmer. Inhaltlich stehen alle diese Dinge für Erinnerungen, wobei es mir
wichtig ist, keine eigene Geschichte zu erzählen, sondern einen Zustand
von Erinnerungen an sich zu vermitteln. Man betritt eine Art Privatraum,
entdeckt Bekanntes und trotzdem nie Gesehenes. |